Video

Weekend Goals

Hallo zusammen. Dieses Mal dauert es nur knapp ein Jahr, bis hier mal wieder ein paar Zeilen den Blog füllen.
Was ist passiert? Nun ja: Umzug, Jobsuche, M beim Wachsen zuschauen.
Jetzt sitze ich daheim auf dem Sofa und tippe mal wieder etwas für dieses Internet gewordene Pseudo-Tagebuch. Denn jetzt hab ich mal ein wenig Zeit für mich. Das ist wahrscheinlich auch der größte Einschnitt für mich (und viel mehr für meine Frau): Die fehlende Ich-Zeit.
M’s Mama ist bei benachbarten Freunden bei der Geburtstagsparty. M liegt im Bett und schläft vor sich hin.
Auch so müssen die Wochenenden mal aussehen, letztendlich ist das das erholsamste, was man so haben kann.
Nächste Woche ist hier Karneval. Da geht die Kindsmutter feiern (weil Rheinländerin) und ich hüte die Kleine. Davon wird zu berichten sein. Denn seitdem der Karneval in mein Leben Einzug gehalten hat, steht er für mich für einen überbordenen Hedonismus, den man mit Anfang/ Mitte Zwanzig zu entwickeln schien. Da ging es immer um Spaß. Klar. Um das Zusammensein mit lieben Menschen. Natürlich. Aber auch um eine „Scheiß-auf-Morgen“- Mentalität, die heute einfach keinen Platz mehr im Leben hat. Da wird es mal ganz gut sein, die Abende zu nutzen um mal zur Ruhe zu kommen (in wie weit das M dann zulässt) und mal einige Dinge zu ordnen. Ich habe mit M’s Mutter schon einige Karnevals erlebt. Letztes Jahr haben wir uns (zwangsweise) beide entzogen. Hoffentlich wird es ihr gut tun. Ich bin schon echt baff, was sie alles so leistet. Vieles davon in der Zeit, wo ich nicht zu Hause bin, aber genau so viel, wenn ich da bin. Sie sollte nochmal Hedonisieren; Ich-Zeit haben. Viel mehr, als jetzt.
Ich bin gespannt.
Ich freue mich.
Ich berichter weiter.

So long,

Good night.

Lebenszeichen

So, knapp drei Monate nix mehr geschrieben. Das Familienleben lässt das auch nicht so zu. Naja, eigentlich doch, aber ich hatte einfach keine Lust 😉.

Da ich eher eine gewisse Abneigung gegenüber der Zurschaustellung von Babys und Kleinkindern im Netz habe, werden hier jetzt vorerst auch keine Bilder meiner Tochter landen. Ein Hinterkopf oder so ist sicher mal drin. Sowieso gäbe es einfach eine Unmenge an Dingen und Situationen, die es wert wären gezeigt zu werden. Aber halt nicht zwangsläufig im Internet.

Da ich aber gerne fotografiere und ein anderes Motiv suchte, das man in allerlei Variation ins Netz stellen kann, bin ich bei einem Hobby von mir hängen geblieben: (Craft) Bier.

Sicherlich auf den ersten Blick kein sonderlich gelungenes Hobby, dessen Ausübung sich nicht so anhört, als sei es für einen jungen Vater geeignet, aber: Es macht Spaß, einfach mal ein gutes (also wirklich gutes) Bier am Abend zu trinken, sich mit Hopfensorten und pipapo auseinanderzusetzen und so weiter und so fort.

Egal. Mal sehen, was ich hier so als nächstes „poste“. Auf jeden Fall einiges aus dem Leben eines jungen Papas.

David Bowie ist tot, es lebe David Bowie!

Es ist dieser eigentlich ganz unwirkliche und unwahrscheinliche Moment, in dem man über den Tod einer Person trauert, die man nie kennengelernt hat, die man nur durch die Medien kannte. Und hier natürlich über deren (wunderschöne) Musik. David Bowie war da jemand, der immer wieder einen Weg in meinen Gehörgang und in mein Herz gefunden hat. Und ja: es macht mich traurig, auch wenn sich die Welt für mich durch sein Ableben nicht großartig verändern dürfte.
Er hat mir dafür etwas für meine neue Rolle als werdender Vater mit auf den Weg gegeben:

„Let the children lose it
Let the children use it
Let all the children boogie“

Schlafe ruhig Starman.

Bild

Sünner

Da heut so schönes Wetter war, poste ich heute nochmal ein ziemlich altes Bild meiner Haus-und Hofbrauerei. Gerade im Sonnenschein schön anzusehen.

Die Sünner-Brauerei ist dir älteste Kölsch-Brauerei der Welt und deren Kölsch trink ich auch am liebsten (was vielleicht daran liegen mag, dass wir in unmittelbarer Nähe wohnen). Letztendlich soll man ja lokale Produkte beziehen, also…

Aber grad gibt’s für Papa kein Kölsch (und wenn, dann nur wenig), weil ja ständig M’s Fruchtblase platzen könnte und dann sollte man natürlich auf der Hut sein den Kreißsaal nicht zum ausnüchtern zu nutzen.

In diesem Sinne: Prost mit einem Glas Wasser und schönen Start ins Wochenende allen!

Bild

Nachmittag ist Plattentag

Wer es noch nicht wissen sollte: Den besten, gemütlichsten und sympathischsten Plattenladen gibt’s in Köln-Kalk. Drake Records freut sich immer über einen Besuch!

Bild

Baum raus, neues Jahr einleiten.

So, der Baum ist nun endgültig raus. Einen Tag später als es im Allgemeinen üblich ist. Nun geht 2016 so richtig los. Man darf gespannt sein, was so alles auf einen wartet.

Auch wenn meine Wahlheimat grad eher durch Negativschlagzeilen glänzt (naja, das tut sie desöfteren), gibt’s hier ein schönes, abendliches Stadtpanorama meiner Herzensstadt, das seinen Weg noch aus dem alten ins neue Jahr gefunden hat.

 

Allen Lesern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2016, wobei der Erfolg genau dort eintreten soll, wo er jeweils benötigt wird.